Antwort vom Landwirtschaftsministerium
- Team ALMWEIDESCHUTZ.AT

- 21. Juli 2024
- 1 Min. Lesezeit
Wir von ALMWEIDESCHUTZ.AT haben seitens des
Landwirtschaftsministerium Antworten zu unseren Anliegen
bekommen.
Wir haben uns zum Thema Senkung Schutzstatus Großraubtiere schriftlich an das Bundesministerium für Landwirtschaft gewandt und umgehend eine Antwort von Bundesminister Mag. Norbert Totschnig erhalten.
Hier sind die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
1. „Verständnis für unsere Besorgnis“: Das Ministerium teilt die Sorge um die Almbewirtschaftung und den Erhalt wichtiger Lebensräume.
2. „Herausforderung durch die Wölfe“: Die Präsenz von Großraubtieren insbesondere der Wölfe bringt wirtschaftliche, ökologische und soziale Probleme und Herausforderungen mit sich. Eine einheitliche grenzüberschreitende Lösung wird auf der EU-Ebene angestrebt.
3. „Gesetzgebung und Verantwortung“: Naturschutz und Jagd sind Ländersache, während das BMK (Klimaschutzministerium) die Position der Länder auf EU-Ebene vertritt, wäre es aus unserer Sicht notwendig, dass die Bundesländer über die Grenzen hinweg zusammenarbeiten.
4. „Senkung des Schutzstatus der Wölfe“: Dies wird vom Landwirtschaftsministerium unterstützt und vorangetrieben, um ein effektives Management und eine Konfliktlösung zu ermöglichen.
5. „Projekt „LeKoWolf“: Ein Projekt des BML mit den Ländern zur Ermittlung des Lebensraum- und Konfliktpotenzialmodells für den Wolf in Österreich wurde in Auftrag gegeben.
6. „Almbewirtschaftung und Biodiversität“: Eine standortgerechte Almbewirtschaftung ist die Basis für diese einmalige wie vielfältige Biodiversität im Alpenraum und wichtig für die
Vermeidung von Naturgefahren. Die Almen sind unsere Grünlandreserveflächen im Zuge des
Klimawandels.
Das Landwirtschaftsministerium setzt sich weiterhin für grenzüberschreitende Lösungen ein.
Wir von ALMWEIDESCHUTZ.AT bleiben dran und arbeiten mit unseren Experten und Expertinnen weiter für gute politische Entscheidungsgrundlagen.
Euer Team von ALMWEIDESCHUTZ.AT





